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Das erste luftbetriebene Auto der Welt
Die Luftautos auf dieser Seite habe ich, Rolf Keppler, selber in Südfrankreich fahren sehen und dort fotografiert.
www.rolf-keppler.de
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Die Fotos der Modelltypen, eine Zeichnung und ein Bild des Motors können Sie auch in der Firmenhomepage von MDI:
www.mdi.lu anschauen.
Herr Lindner schreibt mir im Januar 2002:
Alexander Lindner, MDI - Germany
Wir vertreten seit mittlerweile fast 2 Jahren die Interessen der Fa. MDI S.A. / Luxemburg, in Deutschland.
Wir kümmern uns intensiv um alle Belange rund um MDI , hauptsächlich Suche nach Investoren und Betreibern für Fabrikstandorte in D und A sowie alle anderen deutschsprachigen Anfragen, den Verkauf von Aktien der Fa. MDI S.A. Lux. , weiterhin die Bearbeitung von Endkundenanfragen , sowie Pressearbeit.
Ziel ist es, so schnell wie möglich alle Gebiete in Deutschland unter Dach und Fach zu bringen, sowie Kapital zu finden, mit dem es möglich ist, MDI direkt zu stützen, und um die Entwicklung möglichst schnell zur Serienreife
zu bringen.
Nachdem wir ständig direkt mit dem Entwicklungsbetrieb in Carros in Kontakt sind, sowie ca. 2 - 3 x im Monat selbst vor Ort, bekommen sie von uns immer die aktuellsten Informationen.
Aircar AG ist einer unserer Partner für Deutschland, die eine oder mehrere Fabriken aufbauen werden. Auch über diese Entwicklung bekommen sie bei uns gerne Auskunft.
Die einzige offizielle Homepage von MDI ist : www.mdi.lu
Unser Geschäftssitz ist :
Alexander Lindner
MDI - Germany
Höhenweg 26
D - 82541 Ammerland
Tel. : 08177 / 92 64 55 oder 0171 / 759 0987
E - Mail : mdilindner@aol.com
Verkaufspreis: 14500 Euro
Tankgröße 400 Liter
Tankfüllung mit Luft in berstsicherem Tank,
mit Kevlar umwickelt 95 000 Liter Luft auf über 300 bar verdichtet und verteilt in 4 Druckluftflaschen
Strombedarf für eine Tankfüllung 20 kWh = ca. 3.-DM bis 4.-DM
Ladedauer mit autoeigenem Kompressor an der Steckdose 230 Volt 4 Stunden
Ladedauer an der Kompressorstation 2 Minuten
Beschleunigung über Getriebe und nicht über Motor
Schmierung Speiseöl
Reichweite Stadt 200 km
Reichweite bei 60 km/h konstant 240 km
Reichweite bei 110 km/h 100 km
Motor im Heck Druckluft 30 PS
Hubraum 980 ccm
Motorgewicht 35 kg
Fahrzeuggewicht 600 - 700 kg
Wartungsintervall für den Motor 50 00m km
Fahrzeuggehäuse Kunststoff mit Aluminiumeinlage kombiniert
Die Prototypen von den drei Varianten der MDI Fahrzeuge fahren heute schon und sind seit April 1998 in der europäischen Zulassungsphase. In Mexiko, Hamburg, Berlin sind auch schon Franchising Fabriken mit 130 Mitarbeitern geplant. Die Franchisingpartner kaufen die Einzelteile der Luftautos in einer Einkaufszentrale ein.
Der Motor ist wahlweise auch als Bienergiemotor geplant, das heißt, dass er auch mit Benzin und mit Luft betrieben werden kann.
Verbrauch mit Benzin: 2 Liter bis 3 Liter auf 100 km.
Im Bild von links nach rechts:
Der Erfinder Guy Negre,
mein Freund Carsten,
und der Manager von MDI, Herr Marschner.
Der folgende Artikel stammt aus der Zeitschrift Tattva Viveka Nr. 9/1998, erhältlich über den Zeitschriftenhandel, oder über Redaktion Tattva Viveka, Eschollbrücker Str. 4a, D-64283 Darmstadt, ronengert@aol.com , Tel.: 06151-319051
Das erste Fahrzeug, das mit Luft betrieben wird, geht in Mexiko in Produktion.
Der ZP (Zero Pollution) wird mit 40.000 Exemplaren gestartet und als Taxi bzw. städtischer Lieferwagen eingesetzt.
Hersteller ist die Firma "Dina", ein staatlicher Lizenzbetrieb.
Ziel ist es, alle 87.000 Benzin- und Dieseltaxis in Mexiko City durch den ZP zu ersetzen.
Die mexikanischen Beauftragten durchforsteten die ganze Welt auf der Suche nach einem geräuscharmen, verschmutzungsfreien Fahrzeug, bevor sie Guy Negres Motorenwerk in Frankreich entdeckten.
Der Erfinder brauchte drei Jahre, um seinen Motor zu vervollkommnen, der mit einem Tank voll komprimierter Luft arbeitet. Die mexikanische Version, die von einem Italiener entworfen wurde, sieht wie ein kleiner Familienwagen aus und besitzt eine getrennte Kabine für den Fahrer und vier Sitze im Fond. Guy Negre, der seit 30 Jahren mit Rennwagen arbeitet, sagt: "Formel Eins Wagen werden mit Kompressorluft gestartet. In meinem Auto ist die Kompressorluft der Treibstoff für den Motor."
Wenn das System installiert ist, können innerhalb von drei Minuten 300 Liter komprimierter Luft unter hohem Druck in den Tank gepumpt werden. Zuhause kann der Wagen innerhalb von vier Stunden aufgeladen werden. Die Elektrizität für den Heimluftkompressor kostet etwa drei Mark. Die Luft ist natürlich kostenlos.
Kontakt: Guy Negre, CQFD Air Solution, Forum Aurelia, 83170 Brignoles, Frankreich
Im Focus 24/1999 (Juni 1999) erschien ein Artikel übers Luftauto:
Ich zitiere heraus: Mexikaner und Österreicher waren schon da, auch Gesprächspartner aus China, Kuba und Ägypten zeigten reges Interesse. Technikexperten und Fahrzeugingenieure aus aller Welt bestaunen im südfranzösischen Brignoles ein Aggregat in der Größe von zwei Schuhkartons: Ein Motor, der mit Luft läuft.
Kein fauler Zauber, sondern gewissenhafte Tüftelei: Mit 24 patenten verfeinerten die 20 Mitarbeiter der Firma MDI ein Prinzip, das schon Formel-1-Motoren und Flugzeugtriebwerke startet, zur Serienreife für Autos. Dabei dehnt sich komprimierte Luft durch Erhitzung schlagartig aus und liefert so Energie für den 30 PS Motor.
Der mit Kevlar umwickelte Luftbehälter sitzt unter dem Fahrzeug und wird mit einem Druck von 300 Bar gefüllt, was 100 m³ Treibluft ergibt. Nach 200 Kilometern schließt der Fahrer den Bordkompressor an eine Steckdose an, vier Stunden später ist der Behälter mit luftiger Energie gefüllt – für etwas 3 DM Stromkosten. Im Grunde ist das MDI-Vehikel ein Elektromobil mit Pressluftspeicher.
Vor allem Flottenbetreiber im Großstadtverkehr sieht MDI-Chef Martin Marschner als Kunden. Folglich bietet er sein Druckluftauto vorerst nur als Taxi und Lieferwagen an. "Im Franchise-Verfahren", hofft der ehemalige Hamburger, "könnten weltweit bald 60 Partnerfirmen die Druckluft-Kleinwagen produzieren. "
Noch in diesem Jahr soll eine Musterfabrik den Betrieb aufnehmen. In Mexiko beginnt 2000 die Produktion von jährlich 35000 Fahrzeugen in fünf Fabriken.
Zwei Unternehmer aus Hamburg und Berlin möchten Ende nächsten Jahres einsteigen. Die Umweltspezialisten unter den Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden sich schon Anfang Juli auf einer Tagung Marschners luftiges Konzept anschauen. Diese Weiterentwicklung verfügt für längere Strecken noch über einen zusätzlichen , besonders sparsamen Otto-Motor: Damit wäre der französische MDI ein weiteres Automobil mit dem Prädikat "Drei Liter Auto".
Neue Seite im Jahr 2003 zum Luftauto: www.theaircar.com
Leider gibt es momentan eine schlechte Nachricht zum Luftauto:
http://www.taz.de/pt/2002/11/16/a0004.nf/text.name,askQBpFw2.n,1
(Zeitungsartikel Herbst 2002)
Herr Gerd Mattheiss schreibt mir im Herbst 2004:
Herr Liebe Aircar Interessenten,
in den letzten Monaten hat sich einiges getan. Wir haben uns von MDI aus zwei Gründen getrennt:
1.) weil einfach kein Produkt/Fahrzeug kommt (unserer Meinung und unserer Recherche nach wird auch in den nächsten Jahren nichts von MDI geliefert werden)
2.) weil wir einen neuen Partner und Erfinder haben, der bereits Produkte auf dem Markt anbietet und verkauft.
Unser neuer Motor ist um 100% effizienter als es MDI jemals sein wird. An unserer Strategie für Deutschland/Österreich und der Schweiz halten wir fest. Die Produktion wird etwas zeitversetzt stattfinden. Ihre Reservierungen bleiben bestehen.
Die Beteiligungen an Aircar haben wir neu und transparent strukturiert.
Doch lesen Sie selber und überzeugen Sie sich. Ihre Aircar Geschäftsleitung. Gerd Mattheiss
http://www.aircars.ch/
Kommentar von Rolf Keppler: Die Veröffentlichung dieses Schreibens ist keine Empfehlung von mir. Wer darin Geld investieren will, sollte sich dies wie bei allen anderen Investitionen gut überlegen. Momentan fehlt für mich der Antrieb, die Sache zu prüfen.
Neues vom Luftauto:
Herr Lindner schreibt mir im März 2007:
Nach langer Pause gibt es endlich Neuigkeiten aus dem Hause MDI .
Wie in der Presseerklärung auf der Website von MDI, http://www.mdi.lu nachzulesen ist, ist es endlich gelungen, einen finanzstarken Partner zu finden, der es ermöglicht , die Fahrzeuge und Technik von MDI serienreif zu machen, und auf den Markt zu bringen .
Luftauto geht Ende 2008 in Serie
Laut der Zeitschrift Focus vom 2. Februar 2008 sollen Ende 2008 die ersten Exemplare des OneCAT (Compressed Air Technology) vom Band gehen. Erfinder Guy Négre will mit dem indischen Partner Tata Motors dieses Projekt verwirklichen.
Ab 3500.-Euro, 350 kg, 90 m³ Luft, 300facher Atmosphärendruck, in Kohlefasertanks, die von Airbus produziert werden. Mit Druckluft soll das Auto im Stadtverkehr 100 km weit bei 50 km/h fahren können.
Mit einem zusätzlichen 15 PS Motor für den Dreisitzer oder 22 PS Motor für einen Sechssitzer soll man auch über Land 110 km/h fahren können. Da das Auto einen Luftfilter für den Druckluftmotor hat, ist der Luftausstoß bei Druckluftbetrieb sauberer wie beim Lufteinsaugen.
Kraftstoffart: Benzin, Diesel oder Biokraftstoff
Kommentar von Rolf Keppler: Mit diesem Artikel ist auch nun geklärt, warum das Luftauto in Europa nicht in Serie ging.
Die versprochene Reichweite von ca. 200 km konnte niemals realisiert werden.
Wenn das oben genannte Druckluftauto bei 50 km/h 100 km weit fahren kann, käme es wahrscheinlich bei 100 km/h nur ca. 50 km weit.
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