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Ron Paul: Freundschaft würde beim Iran mehr erreichen als Sanktionen und Aggressionen

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Ron Paul sagte am Wochenende, dass die USA in ihrer Beziehung zum Iran besser auf Freundschaft und nicht auf Aggression setzten sollten. Sanktionen gegen den Iran setzt er mit Kriegshandlungen gleich

Die Internationale Atomenergie-Behörde wird diese Woche einen Bericht veröffentlichen, der nach Insidern beweisen wird, dass der Iran plant, Atomsprengköpfe zu produzieren. Der republikanische Präsidentschaftskandidat Ron Paul warnte heute vor Überreaktionen. Seiner Meinung nach sei der Iran keine glaubwürdige Bedrohung für die USA.

"Die Iraner können nicht genug Benzin für sich selbst produzieren", sagte Paul auf „Fox News Sunday". "Dass sie für uns oder jemand anderen in der Region eine Bedrohung darstellen, ist meiner Meinung nach übertrieben", sagte er.


Die Menschen seien zu sehr daran interessiert mit Gewalt gegen den Iran vorzugehen, sagte Paul. Letzte Woche lehnte er einen Gesetzesentwurf ab, der stärkere Sanktionen gegen den Iran vorsieht. Nach seinen Worten sind strenge Sanktionen nichts anderes als Kriegshandlungen. Generell sind Sanktionen kontraproduktiv. Dies sei vor allem beim Beispiel Irak sichtbar gewesen. Sanktionen würden nur die örtliche Bevölkerung jedoch nicht deren Regierung treffen.

Auf die Frage, wie er denn den Iran davon überzeugen würde, auf den Bau von Atomwaffen zu verzichten, antwortete er: „Vielleicht indem wir ihnen Freundschaft anbieten."

Vielleicht hat Paul recht damit. Nachdem die USA 32 Jahre lang keine diplomatischen Beziehungen mehr zum Iran hatten, wäre vielleicht ein freundschaftlicher Ansatzpunkt nicht verkehrt.

Auch im Bezug auf die Anwendung von Gewalt gegen die Al Kaida nimmt Ron Paul eine ähnlich zurückhaltende Position ein. Paul lehnt das Töten von Anführern von Terror-Organisationen durch Drohnen rundwegs ab. „Manchmal treffen sie (die Drohnen) nicht, manchmal gibt es Kollateralschäden, und jedesmal erschaffen sie uns mehr Feinde", sagte er.


http://de.ibtimes.com/articles/24629/20110916/ron-pauls-au-enpolitik-friede-und-respekt-statt-einmischung-bestechung-und-krieg.htm

http://www.businessinsider.com/politics

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letzte Änderungen: 24.5.2016 9:09