Sozialdemokratische Partei Iran
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Verein zur Verteidigung der politischen Gefangenen im Iran - Köln
Society for the Defense of Political Prisoners in Iran - Cologne
Postfach 900423
D-51114 Köln
Fax: 0049-221-17099009
Jdef_zendanian_siassi_iran@yahoo.com
Köln, den 29.04.2008



Presseerklärung


Peitschenhiebe für Arbeiter die im Islamischen Regime Iran eine 1.Mai-Demonstration veranstalten wollten



Die Weltgemeinschaft muss dem Islamischen Regime Iran deutlich machen, dass die in der Öffentlichkeit ausgetragenen Verletzungen der Menschenrechte genauso inakzeptabel sind wie die im Geheimen ausgeführten atomaren Projekte!

Festnahmen von freiheitsliebenden Frauen und Männern, Abhackung der Hände und Füße, Steinigungen, Hinrichtungen von Minderjährigen sind an der Tagesordnung.*
(Das Islamische Regime Iran liegt weltweit an zweiter Stelle der vollstreckten Todesurteile, hinter China. Allein 2007 wurden ca. 317 Todesurteile vollstreckt).

Einige Tage vor dem ersten Mai, ist es höchste Zeit für alle Freiheitsliebende, besonders Gewerkschaftler, laut und öffentlich die Barbaren in Teheran zu verurteilen.
Zwei Arbeiter (Habibollah Golkani und Fars Gulian/letzte Woche in der Stadt Sanandaj/Iran-Kurdistan) sind zu Peitschenhieben verurteilt worden, da sie eine 1.Mai-Demonstration anmelden wollten.

Das Islamische Regime Iran hat die Gunst der Stunde ergriffen und nutzt die Aufmerksamkeit des Westens auf sein Atomprogramm als „Blankoscheck“, um sein despotisches und barbarisches Verhalten stärker als je zuvor durchzusetzen.

Alle freiheitsliebenden Kräfte und Gewerkschaftler westlicher Länder, müssen auch im eigenen Interesse, dem Islamischen Regime deutlich machen, dass nicht nur die im Geheimen durchgeführten atomaren Projekte, sondern auch die in der Öffentlichkeit ausgetragenen Menschenrechtsverletzungen inakzeptabel sind.

Frieden und Freiheit auf Welt ist ohne Freiheit und Demokratie im Iran nicht gewährleistet!

*
- Neben unzähligen politischen Gefangenen sind hier zwei freiheitsliebende
Gewerkschaftler: Mansoor Osanloo und Bakhtiar Rahimi (in Teheraner Evin-Gefängnis)
- Von 2005 bis 2007 ist die Zahl der vollstreckten Todesurteile im Iran stetig angestiegen (2007, 317 vollstreckte Todesurteile).
Im Vergleich zu China, das 1,3 Milliarden Einwohner hat und 470 Todesurteile vollstreckt hat, sind im selben Jahr im Iran (ca. 70 Millionen Einwohner) 317 Menschen hingerichtet worden.
- Teilweise werden sogar Verkehrssünder zu Peitschenhieben in der Öffentlichkeit verurteilt.







Berlin (dpa) - Bundesinnenminister

Wolfgang Schäuble (CDU) hat
die europäischen Zeitungen aufgefordert, geschlossen die umstrittenen
Mohammed-Karikaturen abzudrucken.

Die Blätter sollten dem Beispiel
dänischer Zeitungen folgen, sagte Schäuble im Magazin «Leben» der
Wochenzeitung «Die Zeit» (Donnerstag). Er habe «Respekt davor», dass
die dänischen Zeitungen die Mohammed-Karikaturen erneut abgedruckt
hätten. Hier gelte das Motto: «Wir lassen uns nicht
auseinanderdividieren.»
Schäuble sagte: «Eigentlich müssten jetzt alle europäischen
Zeitungen diese Karikaturen abdrucken, und zwar mit der Erklärung:
Wir finden sie auch miserabel, aber die Inanspruchnahme von
Pressefreiheit ist kein Grund, Gewalt zu üben.»
Große dänische Zeitungen hatten Mitte Februar erneut eine
umstrittene Karikatur des Propheten Mohammed mit einer Bombe im
Turban veröffentlicht. Sie reagierten damit auf die Aufdeckung von
Mordplänen gegen den Zeichner. Die Veröffentlichung rief wie schon
vor mehr als zwei Jahren heftige Proteste in der islamischen Welt
hervor.
In Ägypten war der Verkauf auch deutscher Zeitungen untersagt
worden, nämlich der «Welt» und der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung»
(«FAZ»). In der «Welt» war eine Mohammed-Karikatur mit einem zur
Bombe geformten Turban erschienen. Die «FAZ» hatte einen Tag später
auf der Seite eins ein Foto abgedruckt, das Titelseiten dänischer
Zeitungen mit Mohammed-Karikaturen zeigt. In Dänemark hatte es eine
Welle von Brandstiftungen junger muslimischer Zuwanderer gegeben.
Schäuble zeigte sich überzeugt davon, dass die Bedeutung der
Religion in den nächsten Jahrzehnten nicht abnehmen wird: «In der
Welt des 21. Jahrhunderts wird die Religion eine große Bedeutung
behalten, und zwar sicher nicht nur, was den Islam angeht. Den
Menschen wird klar werden, dass sie am Ende nicht ohne Religion
auskommen», sagt er.
(Der Beitrag lag dpa in redaktioneller Fassung

27.02.2008




















Verein zur Verteidigung der politischen Gefangenen im Iran

- Köln
Society for the Defense of Political Prisoners in Iran - Cologne

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Köln, den 06.12.2007
Wenn der Staat selbst zum Kindermörder wird !

Aus Anlass des 10. Dezember, dem internationalen Tag der

Menschenrechte!

Mit weissen Nelken

erinnern wir an die hingerichteten Minderjährigen im Iran!

Das Islamische Regime des Iran ist laut Amnesty International der einzige Staat auf der Welt, die in ihrer Jugend „straffällig“ gewordene Jugendliche, gleichgültig ihres Geschlechts, bis zu ihrer Volljährigkeit oder sogar vorher. in Haft aufbewahrt und anschliessend hinrichten lässt.*Am 8. Dezember erinnern wir an alle Opfer der Menschenrechtsverletzungen des Islamischen Regimes des Iran, die mutigen und unschuldigen freiheitsliebenden Frauen und Männer, die im ganzen Land massenweise verhaftet, hingerichtet oder gesteinigt worden sind.
Im Iran wird momentan jegliche mögliche Art von Menschenrechtsverletzungen zur Show gestellt.

Ort: Köln, Domplatte, am Römerbogen
Datum: 08.12.2007
Uhrzeit: 13.30 Uhr
*Der aktuellste Fall: Am 05.12.2007 ist ein 19 jähriger iranischer Kurde, Makwan Moloudzadeh, in Kermanschah hingerichtet worden. Er war zum Zeitpunkt seiner Straftätigkeit 13 Jahre alt..






US-Präsident Bush warnt vor Drittem Weltkrieg



US-Präsident George W. Bush hat im Atomstreit mit dem Iran vor einem „Dritten Weltkrieg" gewarnt. Er forderte die politischen Führer auf, den Iran an der Entwicklung von Atomwaffen zu hindern. Gleichzeitig erklärte Bush seine Bereitschaft, an einer diplomatischen Lösung zu arbeiten.

* Die Geheimpläne Ahmadinedschads

Die politischen Führer der Welt müssten den Iran an der Entwicklung von Atomwaffen hindern, wenn sie „an der Vermeidung eines Dritten Weltkriegs interessiert sind“, sagte Bush bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Bush bezog sich dabei auf die von Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad ausgesprochene Drohung mit der Vernichtung Israels. „Wir haben im Iran einen Führer, der erklärtermaßen die Zerstörung Israels will“, sagte Bush.

„Ich weiß, dass sie (die Iraner) die Fähigkeit und das Wissen anstreben, eine Atombombe zu bauen“, sagte Bush. „Und ich weiß, dass es im Interesse der Welt liegt, dies zu vermeiden.“ Bush bekräftigte seine Bereitschaft, mit Russland und anderen Staaten an einer diplomatischen Beilegung des Atomstreits mit Teheran zu arbeiten. Ziel sei es, dem Iran klarzumachen, dass ihm bei einer Fortsetzung seines Atomprogramms die internationale Isolierung drohe, sagte Bush.

Auf den Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin angesprochen meinte Bush, er gehe nach wie vor davon aus, dass auch Moskau kein Interesse an einem nuklear bewaffneten Iran habe. Dies habe Putin ihm erst im September in Sydney beim APEC- Gipfel versichert, sagte der US-Präsident. Auch im UN-Sicherheitsrat gebe es eine konstruktive Zusammenarbeit, um mit Wirtschaftssanktionen den Iran von seinem Atomprogramm abzubringen.
USA drängen im Sicherheitsrat auf schärfere Sanktionen
Die USA beraten derzeit mit den vier anderen UN-Vetomächten sowie mit Deutschland über eine weitere Runde von Sanktionen des UN-Sicherheitsrats gegen den Iran. Das Gremium hatte bereits zwei mal Strafmaßnahmen verhängt, weil der Iran der Aufforderung zum Stopp der Urananreicherung nicht nachgekommen war.
„Es lohnt sich, den Druck auf die iranische Regierung aufrecht zu erhalten“, sagte Bush zu den gemeinsamen diplomatischen Bemühungen. Innerhalb der so genannten 5+1-Gruppe drängen vor allem die USA auf schärfere Sanktionen; Russland und China setzen eher auf Zeit. Ein für Mittwoch in Berlin geplantes Diplomatentreffen der Sechsergemeinschaft zur Iran-Frage wurde von Peking verschoben – offenbar aus Verärgerung über Bushs Treffen mit dem Dalai Lama.
Artikel vom 18. Oktober 2007

Die Hinrichtungen im Iran gehen weiter!




Im Iran werden täglich unschuldige Menschen gehängt und erschossen und die Welt schaut zu! Wie lange noch sollen die IranerInnen Gewalt und Unterdrückung erleiden, wie lange noch sollen die iranischen Kinder bei öffentlichen Hinrichtungen zuschauen müssen?

Wir ersuchen Sie dringend, das Mullah-Regime im Iran zu zwingen, die Unterdrückung, Inhaftierung, Folterung, Ermordung und Hinrichtungen im Iran zu stoppen und die Menschenrechtskonvention zu achten.

Wie Sie wissen, wurde das iranische Regime bislang mehr als 52 Mal von der UNO wegen schweren Menschenrechtsverletzungen verurteilt. Aber das Regime hat diese Verurteilungen nicht ernst genommen.

Die Bevölkerung im Iran leidet seit 1979 unter staatlicher Gewalt und massiver Beschneidung der individuellen Freiheit. Momentan beobachten wir erneut eine Verschärfung der Situation. Jugendliche und junge Frauen werden verfolgt, verhaftet und teilweise hingerichtet.

weitere Hinrichtungen stehen bevor.



Zurzeit gibt es im Iran massive soziale Bewegungen (Frauenbewegung, Arbeiterbewegung, Jugendliche und Studenten, Journalisten und Schriftsteller), die sich kritisch gegen das Regime richten. Jene sozialen Bewegungen sind der wirkliche Grund für die aktuelle Hinrichtungs- und Unterdrückungswelle des iranischen Regimes.

Die Frauenaktivistinnen sind täglichen Repressalien ausgesetzt, werden festgenommen, weil sie für ihre Rechte für Freiheit und Gleichberechtigung eintreten.

Die Studentinnen leiden ebenfalls an massiver Unterdrückung, weil sie das Regime scharf wegen seiner Verstöße gegen die Menschenrechte kritisieren. Zahlreiche Studenten befinden sich zurzeit in verschiedenen Gefängnissen (insbesondere im Evin-Gefängnis, Trakt 209 unter Folter).

Gewerkschaftsaktivisten, wie Herr Mansour Osanlou, Herr Ebrahim Madadi, Herr Davoud Razawi, Herr Yaghob Salimi, Herr Homaioun Jaberi und Herr Taher Sadeghi (von der Teheraner Busfahrergewerkschaft), Herr Mahmoud Salehi (Vorsitzender der


Bäckergewerkschaft in der Provinz Kurdestan „Saghez“) befinden sich noch immer in Haft.

Auch islamische Geistliche, die sich für eine Trennung von Religion und Staat einsetzen, werden unterdrückt und verfolgt, inhaftiert und gefoltert und am Ende hingerichtet. Als Beispiel: Ayatollah Seyed Hossein Broudjerdi wurde zum Tode verurteilt. Er wurde unter Folter gezwungen, gegen sich selbst vor der Kamera auszusagen. Das Video wurde im iranischen Fernsehen gezeigt und als DVD verteilt.



Die Menschenrechtsaktivisten befinden sich auch unter massiver Verfolgung und Unterdrückung. Viele sind inhaftiert und werden gefoltert. Z.B.: Herr Keywan Rafiei (Vorsitzender des Vereins Menschenrechtsaktivisten im Iran) befindet sich seit über einem Jahr im Evin-Gefängnis in Haft. Auch Herr Kawudwand (Vertreter und Vorsitzender der kurdischen Menschrechtsorganisation im Iran) wurde inhaftiert, gefoltert und gezwungen seine Organisation aufzugeben.


Bitte lassen Sie die IranerInnen nicht alleine.

Bitte helfen Sie, den religiösen Faschismus im Iran zu stoppen.





Folgende Berichte sind nur kleine Beispiele für massive Menschenrechtsverletzungen im Iran:



Die iranischen Studentennachrichtagentur ISNA hat berichtet, dass am Sonntag den 19.08.07 drei junge Männer in Saveh hingerichtet wurden. Die Namen der Männer sind: 1. Mahmoud Moghimi, 24 Jahre alt, 2. Mohammad Sharei, 28 Jahre alt und 3. Davud Sharei 27 Jahre alt Alle drei wurden unter dem Vorwand, Straßengangster (Arazel wa Obash) zu sein, am Sonntag früh öffentlich hingerichtet.







Der Rechtsanwalt der drei jungen Iraner teilt in einem Interview mit, dass seine Mandanten unschuldig seien und zu seiner großen Überraschung wurden sie, trotz einem Freispruch beim regulären Gerichtsverfahren, Minuten später vom selben Richter zum Tode verurteilt. Die Hinrichtung wurde, bevor sie rechtlich hätte aufgeschoben werden können, eilig durchgeführt. Im Rahmen der aktuellen Hinrichtungswelle wollte der Richter, der erste sein, der eine Hinrichtungsserie gegen ‚Straßengangster’ (Arazel wa Obash) in der Stadt Saveh durchgeführt hat. Dem Anwalt zufolge ging es dem Richter um die Ehre, der Erste zu sein,





was ihm auch gelungen ist. Es handelte sich um Strafjustiz und nicht um ein gerechtes, juristischen Regeln folgendes Verfahren: Das Urteil wurde von der Abteilung 31 des Obersten Gerichts bestätigt. Der Anwalt hatte zwar beim Vorsitzenden des iranischen Justizsystems Ayatollah Shahrudi Berufung gemäß §18 eingebracht. – Sie blieb aber bis heute unbeantwortet.

Hintergrund:

Im April 2006 hat eine jüngere Frau den Notruf 110 der Teheraner Polizei angerufen und behauptet, dass sie vorige Nacht von drei jungen Männern entführt und in die Stadt Saveh gebracht worden sei, wo sie vergewaltigt wurde.

Kurz darauf, wurde die Identität der drei bereits erwähnten Männer festgestellt und sie wurden in der Stadt Saveh verhaftet.

Beim Verhör haben sie angegeben, die Frau in Teheran kennen gelernt zu haben und sie nach Saveh eingeladen zu haben, um die Nacht mit ihr zu verbringen.

Sie folgte der Einladung freiwillig und zu viert fuhren sie mit dem Auto nach Saveh, wo die Männer gewohnt haben.



Während der Nacht waren sie ohne Zwischenfälle zusammen. Erst in der Früh, bevor sie wieder nach Teheran fahren wollten, tauchte plötzlich ein Konflikt zwischen der Frau („Lana“) und den drei Männern auf (Angeblich wegen des Geldes). „Lana“ hat den Männern gedroht und sagte, falls sie ihre Wünsche nicht akzeptieren würden, werde sie sie anzeigen.

Danach sind sie aber wieder zusammen nach Teheran gefahren.

„Lana“ stieg am Teheraner Freiheitsplatz aus und rief den Notruf der Polizei an. Sie hatte behauptet, dass sie gestern Nacht von drei Männern an Händen und Füßen gefesselt entführt und in die Stadt Saveh gebracht wurde, wo man sie mehrmals vergewaltigte.


Nach der Festnahme der Männer fand die Polizei beim Verhör keine Widersprüche in den Aussagen der Männer. Sie haben erklärt, dass die Frau keineswegs entführt wurde, sondern freiwillig mit ihnen nach Saveh gefahren ist; sie wurde nicht vergewaltigt sondern sie leistete den Männern die ganze Nacht freiwillige Gesellschaft. Ihre Hände und Füße waren nie gefesselt und die Augen waren entgegen ihren Angaben auch nicht verbunden.


Der Akt wurde an eine Spezialabteilung (Agahi) der Teheraner Polizei geschickt. Beim abermaligen Verhör wurden die drei jungen Männer brutal gefoltert und unter gestanden unter dem Eindruck der Folter Entführung und Vergewaltigung.


Während des Gerichtsverfahrens allerdings haben sie ihr durch Folter erzwungenes Geständnis widerrufen. Sie haben dem Richter erzählt, dass durch Folter zum Geständnis gezwungen wurden.

Auch der Richter musste feststellen, dass es großem Widerspruch in der Aussage von „Lana“ gab. Die Frau hat behauptet, die Männer hätten sie entführt und sie an Händen und Füßen gefesselt und auch ihre Augen verbunden.

Aber nach einer Anfrage bei der Teheraner Telekom fand man heraus, dass die Frau zwischen 22 bis 23 Uhr mehrmals mit ihrer Mutter telefonisch gesprochen hat und die angebliche Entführung und Vergewaltigung nicht erwähnt hat.



Der Richter hat die Frau gefragt, wann ihre Augen verbunden worden sind und wie sie erfahren habe, dass sie in der Stadt Saveh sei. „Lana“ antwortete, dass sie Granatäpfel auf Bäumen gesehen hätte. (Die Stadt Saveh ist bekannt als die Stadt der Granatäpfel aber im Frühling gibt es keine Granatäpfel auf den Bäumen; nur Blüten.).

Das Gericht hat alle drei Männer von dem Vorwurf der Entführung und Vergewaltigung freigesprochen aber trotzdem wurden sie zum Tode verurteilt, weil der Richter sie als

‚Straßengangster’ (Arazel wa Obash) tituliert hat.

Das Gericht behauptete ohne Beweise, dass die Männer Straßengangster seien und deshalb hingerichtet werden müssen.

Der Rechtsanwalt, Hr. Jahani sagte, dass die Einwohner der Stadt Saveh eine Petition mit mehr als 500 Unterschriften gesammelt haben und sie am Sonntag bei Gericht abgeben wollten. Die Einwohner von Saveh bestätigten darin, dass alle drei Männer gute Mitbürger seien und keineswegs Straftäter oder Straßengangster.

Information Quellen:

http://www.iransos.com/gozaresh/08.07/19.08/edam_3_javan_saveh.htm

http://www.iransos.com/Aktion/Nejat_3_javan.htm

http://www.iransos.com/gozaresh/08.07/17.08/Hokme_edam_3_javan.htm


wir haben auch den folgenden Berichten von Menschenrechtsaktivisten aus dem Iran bekommen:

1- Herr Davoud Alinedjad wurde am Donnerstag im Orumieh-Gefängnis hingerichtet. Auch im Gefängnis der Stadt Naghade wurden Herr Ali Ghalandari und Rassoul Gerd hingerichtet. Im Gefängnis der Stadt Semnan wurde ein Mann hingerichtet. Der Name ist uns nicht bekannt.

2- Herr Ali Hassan, irakischer Staatsbürger wurde im Monat April 2007 durch ein Team von Sicherheitsagenten festgenommen, als er in der Nähe des Iran-Irak-Grenzgebiets





Benzin und Petroleum kaufen wollte. Er wurde an einen unbekannten Ort überstellt und mehr als zwei Monate gefoltert. Die Agenten haben von ihm verlangt, dass er zugibt, als Spion in den Iran gekommen zu sein. Aufgrund der starken Folterung blieb er auf einem Auge blind und erlitt mehrere Knochenbrüche auf seinen Füßen, im Gesicht und den Händen. Er ruft alle Menschenrechtsorganisationen auf, ihm zu helfen oder mindestens seiner Familie im Irak mitzuteilen, dass er sich im Iran in Haft befindet.

3- Am Mittwoch voriger Woche wurde während eines bewaffneten Kampfs zwischen Kurden und der Iranischen Revolutionsgarde ein Hubschrauber der Revolutionsgarde abgeschossen und ist abgestürzt. 6 Revolutionsgardisten sind dabei ums Leben gekommen. Unter ihnen war einer der Hauptkommandanten „Hassan Bapiri.“. Aus diesem Grund hat die Revolutionsgarde mehrere unschuldige iranischen Kurden, wie Herrn Khaled Iraqi, Herr Aziz Saeid Ahmmadi und Ismaeil Sani erschossen. Alle 3 Männer waren normale Bürger und Geschäftmänner ohne politische Tätigkeiten.

4- Auch am Freitag voriger Woche wurde im Grenzgebiet zwischen Iran und Irakischem Kurdistan, 13 Schäfer festgenommen. 11 Personen wurden mit einem Fischnetz mittels eines Hubschraubers ins Zentral-Gefängnis der Stadt Oromieh überstellt. Über das Schicksal von zwei weiteren inhaftierten Schäfern gibt es keine Informationen

5- Auch aus der Provinz Khozestan haben wir über massive Unterdrückung und Massenfestnahmen von Angehörigen einer religiösen Minderheit, den so genannten Wahabis, erfahren.


Information Quelle:

http://www.iransos.com/etelayeh/08.07/329.htm

Angesichts dieser unmenschlichen Zustände im Iran fordern wir die Einschaltung des UNO Sicherheitsrates, um die notwendigen Gegenmaßnahmen zu treffen. Dem iranischen Regime muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln Einhalt geboten werden.


Hochachtungsvoll



IRAN SOS

Wien am, 22.08.07

















































Erneut ein jugendlicher Iraner zum Tod verurteilt!


04.07.07

IRAN SOS

Einer junger Iraner, welcher zur Tatzeit erst fünfzehn Jahre und sechs Monate alt war, wurde vom Justizsystem der Mullahs im Iran zum Tod verurteilt.

Die Studenten -Nachrichtagentur ISNA berichtet am Dienstag den 4. 07.07 ,dass die Gerichtsabteilung 71 Herrn Saber, welcher seit drei Jahren wegen einer Mordanklage inhaftiert ist, für schuldig befunden hat. Die Exekution wurde angeordnet.

Sein Anwalt Herr Mahmmudi hat während der Gerichtsverhandlung klarzulegen versucht, dass es sich bei der Tat um Selbstverteidigung gehandelt habe und zudem das jugendliche Alter seines Mandanten ins Treffen geführt. Trotzdem wurde von den Richtern „Aziz Mohammadi, Eftekhari, Rahimi, Bagheri und Abdolahi“ ein Todesurteil ausgesprochen.

Auch Amnesty International wendet sich zurzeit mit einem dringenden Appell an die Öffentlichkeit: Im Iran droht 71 jungen Menschen ein ähnliche Schicksal wie Herrn Saber.

http://www.iransos.com/News/06.07/27.06/iran_continues.htm














Schrift:
ATTACKE GEGEN EX-KANZLER

US-Abgeordneter wirft Schröder politische Prostitution vor


Ein paar mahnende Worte zum Sieg über den Kommunismus sollten es bei der Einweihung eines Denkmals in Washington sein. Doch der US-Abgeordnete Lantos schwang die Verbalkeule: Er würde Ex-Kanzler Schröder gern einen "politischen Prostitutierten" nennen - dann aber würden sich Prostituierte beleidigt fühlen.


Washington/Berlin - Die USA hatten ein symbolträchtiges Datum zur Einweihung eines Denkmals für die Opfer des Kommunismus gewählt: Vor genau 20 Jahren hatte der damalige Präsident Ronald Reagan in einer Rede am Brandenburger Tor den seinerzeitigen sowjetischen Präsidenten aufgefordert: "Herr Gorbatschow, reißen Sie diese Mauer nieder."


DDP
Gerhard Schröder und Wladimir Putin (im April 2004): Eine Freundschaft, die nicht allen gefällt
US-Präsident George W. Bush verkündete in salbungsvollen Worten, die Ausbreitung der Demokratie zum Ende des vergangenen Jahrhunderts zeige, dass "Freiheit ein Licht ist, das in jedem menschlichen Herzen brennt". Und so sei das Ende des Kommunismus ein Zeichen dafür, dass auch der radikal-islamische Terrorismus eines Tages besiegt werden kann.

Eine erwartbare, angemessene Zeremonie spielte sich da ab - wenn nicht auch noch Tom Lantos das Wort ergriffen hätte.

Genug der feierlichen Stimmung, mag sich der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im US-Repräsentantenhaus gedacht haben, und packte die Verbalkeule aus. Nun, da sowohl Gerhard Schröder als auch der französische Präsident Jacques Chirac aus dem Amt geschieden seien, würden sich die transatlantischen Beziehungen wohl wieder verbessern. Lantos erinnerte daran, wie die USA Deutschland vor dem Faschismus gerettet und über Generationen hinweg vor dem Kommunismus geschützt hätten. Das alles, um dann zu erleben, wie Chirac und Schröder dem jüngsten Kampf gegen den "Islamfaschismus" den Rücken gekehrt hätten, beklagte der aus Ungarn stammende Abgeordnete.

Dann setzte er zu einem gewagten Vergleich an. Er würde Schröder gern einen "politischen Prostituierten" nennen, "jetzt, da er von Putin dicke Schecks kassiert. Aber die Prostituierten in meinem Wahlbezirk fühlen sich beleidigt." Mit der Anspielung auf die Schecks bezog sich Lantos auf Schröders Tätigkeit als Aufsichtsrats- Chef der North European Gas Pipeline. Der russische Staatskonzern Gazprom hält 51 Prozent der Anteile an der Gaspipeline- Betreibergesellschaft.

In Berlin reagierte man mit wenig Verständnis auf die Ausfälle des US-Politikers. "Wenn die Äußerungen des US-Politikers Tom Lantos stimmen, sind sie lediglich ein Zeichen politischer Dummheit und Geschmacklosigkeit. Dass Gerhard Schröder mit seinem Nein zum Irak- Krieg Recht hatte, sehen nicht nur die Menschen in Europa, sondern auch in den USA", ätzte SPD-Generalsekretär Hubertus Heil.

Und auch die Bundesregierung sprang dem Ex-Kanzler zur Seite. Regierungssprecher Ulrich Wilhelm wies die despektierlichen Worte mit "Deutlichkeit und Entschiedenheit" zurück: "Das ist ein ungehörige Art der Auseinandersetzung mit einem ehemaligen Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland", sagte Wilhelm.

phw/dpa

12062007 spiegel

URGENT ACTION Amnesty International



FI UA 039/07-1 - AI Index: MDE 13/039/2007 30. März 2007 – md

FI UA 039/07-1 Iran
Weitere Informationen zu UA 39/07 (MDE 13/017/2007, 16. Februar 2007)
DROHENDE FOLTER UND MISSHANDLUNG / WILLKÜRLICHE INHAFTIERUNG
Adnan Hassanpour, kurdischer Journalist
sowie
Mansour Tayfouri, kurdischer Journalist und Übersetzer

Adnan Hassanpour ist Berichten zufolge am 26. März 2007 zusammen mit dem kurdischen Journalisten Man-sour Tayfouri in das Gefängnis von Marivan verlegt worden. Bei dem Transport waren ihre Augen dem Verneh-men nach die ganze Zeit über verbunden. Gegen beide ist bislang keine Anklage erhoben worden.

Der Journalist Adnan Hassanpour, der sich für die kulturellen Rechte der kurdischen Minderheit im Iran einsetzt, war am 25. Januar dieses Jahres in seinem Heimatort Marivan in der nordwestlichen iranischen Provinz Kurdis-tan festgenommen worden. Anschließend hatte man ihn in eine Hafteinrichtung des Geheimdienstministeriums in der Provinzhauptstadt Sanandaj gebracht, wo er offenbar ohne Kontakt zur Außenwelt festgehalten wurde und somit in Gefahr war, misshandelt oder gefoltert zu werden. Adnan Hassanpour ist ein früheres Redaktions-mitglied der auf Kurdisch und Persisch erscheinenden Wochenzeitschrift „Aso“ (Horizont), die von den irani-schen Behörden im August 2005 verboten wurde. Er war bereits in der Vergangenheit wegen Artikeln, die in der Zeitschrift veröffentlicht wurden, vor Gericht gestellt worden.

Mansour Tayfouri ist Mitglied der Journalistenvereinigung von Kurdistan. Wie es heißt, nahmen ihn Beamte des Geheimdienstministeriums aus Marivan um den 8. März 2007 herum fest und brachten ihn in eine Hafteinrich-tung des Geheimdienstministeriums. Später soll er vor ein Gericht gebracht und anschließend in das Gefängnis von Marivan überstellt worden sein.

EMPFOHLENE AKTIONEN

Schreiben Sie bitte weitere E-Mails, Telefaxe oder Luftpostbriefe, in denen Sie
• sich nach den Gründen für die Festnahme von Adnan Hassanpour und Mansour Tayfouri und den möglicher-weise gegen sie erhobenen Anklagen und einem etwaigen Prozess erkundigen;
• die Behörden um die Zusicherung bitten, dass sie weder misshandelt noch gefoltert werden und man ihnen den sofortigen Kontakt zu Anwälten ihrer Wahl und ihren Familien sowie den Zugang zu medizinischer Versor-gung gewährt;
• darlegen, dass falls die beiden Journalisten allein aufgrund ihres friedlichen Engagements für die Rechte der kurdischen Minderheit im Iran oder wegen der Wahrnehmung ihres Rechts auf freie Meinungsäußerung und Vereinigungsfreiheit in Haft genommen wurden, Amnesty International sie in diesem Fall als gewaltlose politi-sche Gefangene betrachten würde, die sofort und bedingungslos freizulassen sind.


Please send appeals to arrive as quickly as possible, in English, French, Persian, or your own language:
- asking for details of why Adnan Hassanpour and Mansour Tayfouri were arrested, including any charges brought against them, the evidence on which these are based and of any trial proceedings;
- calling on the authorities to ensure that neither man is tortured or ill-treated;
- calling for both men (naming them) to be allowed immediate and regular access to their families, lawyers of their own choosing and any medical treatment they may require;
- stating that if Adnan Hassanpour or Mansour Tayfouri have been detained in connection with their peaceful activities on behalf of Iran’s Kurd-ish community, or the peaceful exercise of their right to freedom of expression or association, Amnesty International will consider both men to be prisoners of conscience, who should be released immediately and unconditionally.

APPELLE AN

His Excellency Ayatollah Sayed 'Ali Khamenei,
Leader of the Islamic Republic, The Office of the Supreme Leader, Shoahada Street, Qom, IRAN
(Religionsführer - korrekte englische Anrede: Your Excellency)
Telefax: (00 98) 251-774 2228 (Außenministerium „For the attention of ...“)
E-Mail: info@leader.ir oder istiftaa@wilayah.org

KOPIEN AN

His Excellency Mahmoud Ahmadinejad,
The Presidency, Palestine Avenue, Azerbaijan Intersection, Tehran, IRAN
(Staatspräsident)
E-Mail: dr-ahmadinejad@president.ir oder über www.president.ir/email

His Excellency Gholamali Haddad Adel, Majles-e Shoura-ye Eslami, Baharestan Square, Tehran, IRAN
(Parlamentssprecher)
Telefax: (00 98) 21 3355 6408
E-Mail: hadadadel@majlis.ir

Ambassade de la République Islamique d'Iran;
Thunstrasse 68;
Case postale;
3000 Berne 6.
Fax: 031 351 56 52
E-mail: secretariat@iranembassy.ch

Bitte schreiben Sie Ihre Appelle möglichst sofort. Schreiben Sie in gutem Persisch, Englisch, Franzö-sisch oder auf Deutsch. Da Informationen in Urgent Actions schnell an Aktualität verlieren können, bitten wir Sie, nach dem 11. Mai 2007 keine Appelle mehr zu verschicken.

Amnesty International | Schweiz/Suisse | www.amnesty-ua.ch | ua@amnesty.ch | Tel/Tél 031 307 22 22 | Fax 031 307 22 33



























































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Papst-Vorlesung auch zum Dschihad:
Keine Bekehrung durch Gewalt
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PAPST IN BAYERN

Muslime empört über Benedikts Islam-Schelte


Von "feindseligen und provozierenden" Worten ist die Rede, von Taktlosigkeit und Hass - Islam-kritische Äußerungen von Papst Benedikt XVI. bei einer Vorlesung in Regensburg haben in der muslimischen Welt wütenden Protest ausgelöst. Das staatliche türkische Religionsamt fordert eine Entschuldigung.

Istanbul/Berlin - Die Islam-Schelte von Papst Benedikt XVI. während seines Besuchs in Deutschland rief vor allem in der Türkei und bei Muslimen in Deutschland scharfe Kritik hervor. Die Ansichten des Papstes zu Gewalt und Vernunft in Bezug auf den Islam seien "einseitig, voreingenommen, feindselig und provozierend", sagte der Präsident des staatlichen türkischen Religionsamtes, Ali Bardakoglu, heute dem türkischen Nachrichtensender NTV. Er erwarte, dass Benedikt seine Worte in aller Kürze zurücknehme und sich entschuldige.


In seiner Rede am Dienstagabend in der Regensburger Universität hatte das Oberhaupt der katholischen Kirche Zitate aus einem mittelalterlichem Streitgespräch zwischen dem byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaeologos und einem persischen Theologen angeführt. "Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten", zitierte er den Kaiser aus dem im 14. Jahrhundert geführten Gespräch.

Der Papst nannte dies eine "erstaunlich schroffe" Art und Weise, die Frage nach dem "Verhältnis von Religion und Gewalt" zu stellen. Er zitierte ferner einen Herausgeber der Reflexionen des Kaisers mit den Worten, der muslimische Gott sei "an keine unserer Kategorien gebunden und sei es die der Vernünftigkeit".

"Kein Nutzen" vom Papst-Besuch in der Türkei

Mit Blick auf den für Ende November geplanten Türkei-Besuch Benedikts sagte Bardakoglu, er erwarte "keinen Nutzen" vom Besuch eines Papstes, "der in dieser Weise über den heiligen Propheten des Islams denkt". Die Ausführungen des Papstes zur Vernunft konterte Bardakoglu mit den Worten: "Zunächst einmal sollen sie die Dreifaltigkeit Gottes erklären. Sie sagen, dass Jesus Gottes Sohn sei. Wie ist das mit der Vernunft in Einklang zu bringen?" Kritik gab es auch aus Kuweit, Marokko und Pakistan.


Papst in Bayern: Stationen eines Heimatbesuchs
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Auch Muslime in Deutschland reagierten empört. Der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, sagte dem "Tagesspiegel", es falle ihm "schwer zu glauben", dass der Papst "gerade im Verhältnis zur Gewalt die Grenze zwischen Islam und Christentum" sehe. Schließlich sei auch die Geschichte des Christentums blutig gewesen - "man denke nur an die Kreuzzüge oder die Zwangsbekehrungen von Juden und Muslimen in Spanien". Gerade im Islam sei der Vernunftgedanke "besonders präsent". Für die islamische Rechtsprechung sei "der Gebrauch des eigenen Kopfes sogar eine der Säulen".

Der Vorsitzende des Islamrats, Ali Kizilkaya, verwies darauf, dass Benedikt XVI. zu Beginn seines Besuchs an die Politik appelliert habe, den Dialog der Kulturen und Religionen zu verstärken. Dies sei allerdings "kein positiver Beitrag dazu", sagte Kizilkaya dem "Tagesspiegel". "Wenn wir alle in die historische Kiste greifen wollten, dann wäre der Dialog kaum möglich."

Klarstellung verlangt

Auch der Vorsitzende des französischen Islamrats (CFCM), Dalil Boubakeur, verlangte vom Papst eine "Klarstellung". Die katholische Kirche müsse deutlich machen, dass sie den Islam als Religion sehe und nicht mit dem Islamismus gleichsetze, der eine "politische Ideologie" sei, sagte Boubakeur. Die fünf Millionen französischen Muslime wünschten "freundschaftliche Beziehungen" zu den Christen im gemeinsamen Kampf gegen die alle Gläubigen bedrohenden Gefahren: "Extremismus, Radikalisierung, Intoleranz und Gewalt".

Der Vatikan wies die Kritik der Muslime am Abend zurück. Benedikt XVI. habe die religiösen Gefühle von Muslimen nicht verletzen wollen, versicherte Sprecher Federico Lombardi am Abend in Vatikanstadt. Der Papst wolle "eine Haltung des Respekts und des Dialogs gegenüber den anderen Religionen und Kulturen und selbstverständlich auch gegenüber dem Islam pflegen". Dem katholischen Kirchenoberhaupt liege jedoch daran, "religiöse Begründungen für Gewalt zurückzuweisen". "Es war mit Sicherheit nicht die Absicht des Heiligen Vaters, eine vertiefte Studie über den Dschihad und über die moslemische Geisteshaltung in diesem Bereich vorzunehmen", erklärte Lombardi.


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Was kann den Kampf der Kulturen verhindern? II
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von Es dürfte jedoch schwierig werden, die Wogen der Empörung wieder zu glätten. Ein kritisches Echo fand der Vortrag Benedikts auch in der türkischen Presse. "Taktloser Papst" schrieb das Massenblatt "Sabah" auf der Titelseite. Vor seinem Türkei-Besuch habe der Papst "hasserfüllte, auf den Propheten Mohammed zielende Äußerungen eines byzantinischen Kaisers zu einem aktuellen Thema gemacht", kritisierte das Blatt. Von einem "großen Schnitzer" des Papstes sprach das Blatt "Vatan". Der Papst habe den zitierten Kaiser "als Schutzschild" benutzt, meinte die links-liberale Zeitung "Milliyet". Die auflagenstarke Zeitung "Hürriyet" begnügte sich mit der Feststellung, Benedikt XVI. habe "den radikalen Islam abgekanzelt".

Als "gefährlichen Kommentar des islamischen Glaubens" wertete die gemäßigt-islamische Zeitung "Zaman" den Vortrag des Papstes. Mit seinen Äußerungen habe er "die Muslime betrübt und die Vorurteile in der deutschen Gesellschaft verstärkt". Der Türkei-Besuch des Pontifex ist für die Zeit vom 28. November bis 1. Dezember vorgesehen.

phw/dpa/AFP/ddp spiegel.de

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Presseerklärung: Aus Anlass des 10. Dezembers, dem internationalen
Tag der Menschenrechte



Verein zur Verteidigung der politischen Gefangenen im Iran - Köln
Society for the Defense of Political Prisoners in Iran - Cologne

Postfach: 900423
D - 51114 Köln
Fax: + 49 221 17099009
Email: jdef_zendanian_siassi_iran@yahoo.com
Köln, den 06.12.07




Presseerklärung: Aus Anlass des 10. Dezembers, dem internationalen
Tag der Menschenrechte

Was die Menschenrechtsdeklaration vor ihrer bedrohenden Wirkungslosigkeit retten kann, ist eine Art “Wiederbelebung der Menschenrechtsbewegung“ gegenüber den aggressiven Feinden der Menschenrechte in der heutigen Welt.

Staatlicher Kindermord, Steinigungen, öffentliche Massenhinrichtungen,
Peitschenhiebe und Massenverhaftungen im Iran ,wann wird endlich die zivilisierte Welt diese Sammelveranstaltung jeglicher Art von Menschenrechtsverletzungen im Iran ein Ende setzten?

Als am 10. Dezember 1948 nach den Gräueltaten des 2. Weltkrieges in verschiedenen Ländern, durch Diktaturen verursacht, die Vertreter verschiedener Nationen in Genf die Deklaration der Menschenrechte verabschiedet haben, hätte sich die Mehrheit von ihnen eine derartige Situation wie die von heute nicht vorstellen können.

Eine Situation, in der Staaten die selbst diese Deklaration unterschrieben haben, wie der Iran , Menschenrechte öffentlich und täglich mit Füssen treten und ihr Verhalten mit religiösen Gründen rechtfertigen, was uns an das Verhalten des Nazi-Regimes erinnert.

Diese Tatsache, dass westliche Länder meistens in den letzten Jahren
aus Rücksicht vor ihren wirtschaftlichen Beziehungen mit diesem Regime, aus Angst vor terroristischen Anschläge und letztendlich aus Furcht vor Atombomben der Mullahs die Augen gegenüber der massiven Menschenrechtsverletzungen im Iran geschlossen haben, hat eine explosionsartige Welle der Menschenrechtsverletzungen dieses Regimes verursacht.

Dieses Beispiel, dass das iranische Regime sogar die Hinrichtung von Jugendlichen als einziger Staat vollstreckt, zeigt in wieweit dieses Regime fanatistisch und die zivilisierte Welt hingegen wie unentschlossen gewesen ist.



Die sogenannte islamische Republik mit oder ohne Atombombe ist ein aggressiver und öffentlicher Feind der Menschenrechte, nicht nur im eigenen Land.

Am Welttag der Menschenrechte wollen wir den Hilfeschrei der iranischen
freiheitsliebenden Frauen und Männer und Jugendliche auf der ganzen Welt verbreiten und die Staatsmänner, Politiker, Persönlichkeiten und Medienvertreter der zivilisierten Welt, die abgesehen von wirtschaftlichen und politischen Kalkulationen immer noch an Menschenrechtswerte glauben zu eine Gegenoffensive zur Rettung nicht nur von politisch Gefangenen im Iran, sondern Wiederbelebung der Menschenrechtsbewegung auf der Welt rufen.

Der Mensch ohne seine „aktivierte Rechte“ und diese Rechte ohne „aktivierte Menschen“ werden keine Zukunft haben.

Einige kurze Blik über die politischen Gefangenen und Jugendliche im Iran.

*Die letzten hingerichteten Jugendlichen, die während ihr Tat oder sogar während der

Hinrichtung unter 18 Jahren waren:
Makwan Moloudzadeh, 19 Jahre,iranischer Kurde, Kermanshah, 06.12.2007
Said Ghanbarzehi, 17,iranischer Balouch, Zahedan, 06.03.2007
Seyed Mohammad-Reza Moussavi-Shirazi, 20,Shiraz, 02.02.2007
Ali Tourk, 20, Hamedan, Oktober 2007

Einige verhaftete freiheitsliebenden Frauen:
Leila Heydari,Tabriz
Ronak Safarzadeh, Sanandag, iranische Kurdin
Maryam Hosseinkhah , Elnas Jamshidi, Mahsa Mohebi und Jelweh Jawaheri, Teheran

Einige verhaftete Journalisten:
Said Matinpur, Aseri, Sangan
Ejlal Ghawami und Akou Kordnasab, Farzad Kamangar Sanadag, Abolfasr Abedini, Ahwaz

Verhaftete Arbeiter: Abbas Lesani, Azeri, Ardebil, Mansour Osanlou, Reza Madadi, Teheran, Mahmud Salehi, Sanadag
Hossein Dehghan, Maler,Teheran

Einige verhaftete Menscenrechtler: Frau Sepideh Pouraghai, Emadedin Baghi und Mohammad Sedigh Kabudwand, Teheran

Einige zum Tode verurteilte politische Gefangene: Adnan Hassanpour, iranischer Kurde, Journalist, Sanandag und 8 iranische Araber in Ahwaz

Die letzte ermordete Frau im Gefängnis: Dr. Zahra Banijaghoub, vor 2 Monaten in Hamedan

Auch Delaram Darabi, ein 19 jähriges Mädchen, eine Musikerin, ist wegen Verdacht auf
Mord im Gefängnis von Rasht zum Tode verurteilt und kann jede Zeit hingerichtet erein zur Verteidigung der politischen Gefangenen im Iran - Köln
Society for the Defense of Political Prisoners in Iran - Cologne

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Fax: + 49 221 17099009
Email: jdef_zendanian_siassi_iran@yahoo.com
Köln, den 06.12.07




Presseerklärung: Aus Anlass des 10. Dezembers, dem internationalen
Tag der Menschenrechte

Was die Menschenrechtsdeklaration vor ihrer bedrohenden Wirkungslosigkeit retten kann, ist eine Art “Wiederbelebung der Menschenrechtsbewegung“ gegenüber den aggressiven Feinden der Menschenrechte in der heutigen Welt.

Staatlicher Kindermord, Steinigungen, öffentliche Massenhinrichtungen,
Peitschenhiebe und Massenverhaftungen im Iran ,wann wird endlich die zivilisierte Welt diese Sammelveranstaltung jeglicher Art von Menschenrechtsverletzungen im Iran ein Ende setzten?

Als am 10. Dezember 1948 nach den Gräueltaten des 2. Weltkrieges in verschiedenen Ländern, durch Diktaturen verursacht, die Vertreter verschiedener Nationen in Genf die Deklaration der Menschenrechte verabschiedet haben, hätte sich die Mehrheit von ihnen eine derartige Situation wie die von heute nicht vorstellen können.

Eine Situation, in der Staaten die selbst diese Deklaration unterschrieben haben, wie der Iran , Menschenrechte öffentlich und täglich mit Füssen treten und ihr Verhalten mit religiösen Gründen rechtfertigen, was uns an das Verhalten des Nazi-Regimes erinnert.

Diese Tatsache, dass westliche Länder meistens in den letzten Jahren
aus Rücksicht vor ihren wirtschaftlichen Beziehungen mit diesem Regime, aus Angst vor terroristischen Anschläge und letztendlich aus Furcht vor Atombomben der Mullahs die Augen gegenüber der massiven Menschenrechtsverletzungen im Iran geschlossen haben, hat eine explosionsartige Welle der Menschenrechtsverletzungen dieses Regimes verursacht.

Dieses Beispiel, dass das iranische Regime sogar die Hinrichtung von Jugendlichen als einziger Staat vollstreckt, zeigt in wieweit dieses Regime fanatistisch und die zivilisierte Welt hingegen wie unentschlossen gewesen ist.



Die sogenannte islamische Republik mit oder ohne Atombombe ist ein aggressiver und öffentlicher Feind der Menschenrechte, nicht nur im eigenen Land.

Am Welttag der Menschenrechte wollen wir den Hilfeschrei der iranischen
freiheitsliebenden Frauen und Männer und Jugendliche auf der ganzen Welt verbreiten und die Staatsmänner, Politiker, Persönlichkeiten und Medienvertreter der zivilisierten Welt, die abgesehen von wirtschaftlichen und politischen Kalkulationen immer noch an Menschenrechtswerte glauben zu eine Gegenoffensive zur Rettung nicht nur von politisch Gefangenen im Iran, sondern Wiederbelebung der Menschenrechtsbewegung auf der Welt rufen.

Der Mensch ohne seine „aktivierte Rechte“ und diese Rechte ohne „aktivierte Menschen“ werden keine Zukunft haben.

Einige kurze Blik über die politischen Gefangenen und Jugendliche im Iran.

*Die letzten hingerichteten Jugendlichen, die während ihr Tat oder sogar während der

Hinrichtung unter 18 Jahren waren:
Makwan Moloudzadeh, 19 Jahre,iranischer Kurde, Kermanshah, 06.12.2007
Said Ghanbarzehi, 17,iranischer Balouch, Zahedan, 06.03.2007
Seyed Mohammad-Reza Moussavi-Shirazi, 20,Shiraz, 02.02.2007
Ali Tourk, 20, Hamedan, Oktober 2007

Einige verhaftete freiheitsliebenden Frauen:
Leila Heydari,Tabriz
Ronak Safarzadeh, Sanandag, iranische Kurdin
Maryam Hosseinkhah , Elnas Jamshidi, Mahsa Mohebi und Jelweh Jawaheri, Teheran

Einige verhaftete Journalisten:
Said Matinpur, Aseri, Sangan
Ejlal Ghawami und Akou Kordnasab, Farzad Kamangar Sanadag, Abolfasr Abedini, Ahwaz

Verhaftete Arbeiter: Abbas Lesani, Azeri, Ardebil, Mansour Osanlou, Reza Madadi, Teheran, Mahmud Salehi, Sanadag
Hossein Dehghan, Maler,Teheran

Einige verhaftete Menscenrechtler: Frau Sepideh Pouraghai, Emadedin Baghi und Mohammad Sedigh Kabudwand, Teheran

Einige zum Tode verurteilte politische Gefangene: Adnan Hassanpour, iranischer Kurde, Journalist, Sanandag und 8 iranische Araber in Ahwaz

Die letzte ermordete Frau im Gefängnis: Dr. Zahra Banijaghoub, vor 2 Monaten in Hamedan

Auch Delaram Darabi, ein 19 jähriges Mädchen, eine Musikerin, ist wegen Verdacht auf
Mord im Gefängnis von Rasht zum Tode verurteilt und kann jede Zeit hingerichtet


letzte Änderungen: 16.10.2008 14:14