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Regime rudert zurück: "Würden nie Chemiewaffen nutzen"

24/07/2012| 12:29

Zuerst drohte Syriens Führung mit dem Einsatz chemischer Waffen gegen "ausländische Aggressoren", nun korrigiert sie ihre Aussagen .
Die Frage nach der Existenz und dem womöglichen Einsatz von Chemiewaffen durch die syrische Führung löste auf internationaler Ebene heftige Kritik aus. US-Präsident Barack Obama warnte vor einem "tragischen Fehler". Der britische Außenminister, William Hague, nannte die Drohung umgehend "inakzeptabel". Nun rudert das syrische Regime zurück. Das arabische Land würde "niemals chemische und biologische Waffen nutzen", betonte Jihad Makdissi, der Sprecher des Außenministeriums, nach Angaben des syrischen Staatsfernsehens am Dienstag .
Erst am Vortag hatte Makdissi eine andere Botschaft vermittelt: Syrien würde Chemiewaffen zwar nicht gegen die Aufständischen im eigenen Land, wohl aber im Fall eines Angriffs "äußerer Aggressoren" einsetzen. Die Aussage war im Ausland als Drohung aufgefasst worden, zumal das Regime von Präsident Bashar al-Assad nicht müde wird, die Rebellion als "vom Ausland gesteuert" zu brandmarken .
Sicherung der Waffen, "sofern sie existieren"
Am Dienstagvormittag hatten die Rebellen bekannt gegeben, die syrische Führung würde die chemischen Waffen an grenznahe Flughäfen des Landes verlegen. Die oppositionelle Freie Syrische Armee (FSA) wollte weiters "genaue" Kenntnisse über die Standorte der Waffen und Anlagen zu ihrer Herstellung haben. Um welche Flughäfen es sich handeln soll, teilte die FSA nicht mit. Makdissi erklärte dies damit, dass die Militärführung die Waffen in Regionen bringen wolle, die von den Aufstandsgebieten weiter entfernt sind. "Es ist nur natürlich, dass diese Waffen, insofern sie existieren, sicher gelagert werden", so der Sprecher .
Der oppositionelle "Syrische Nationalrat" (SNC) überraschte indes am Dienstag mit einer Ankündigung: Sie wäre bereit, eine Übergangsregierung unter einem Vertrauten von Präsident Bashar al-Assad zu akzeptieren. Man könnte der Übertragung von Assads Aufgaben nach dessen Abgang an eine der Persönlichkeiten des Regimes zustimmen, sagte Georges Sabra, ein Sprecher des SNC, der Nachrichtenagentur AFP in Beirut. Dies gelte allerdings nur für eine Übergangsphase .
Verantwortlicher für Bombenanschlag gefasst ?
Die syrischen Behörden gaben bekannt, den Verantwortlichen für den Bombenanschlag auf die Militärführung festgenommen zu haben. Der Verdächtige sei in der Zentrale des Obersten Nationalen Sicherheitsrats beschäftigt gewesen, zitierte die iranische Nachrichtenagentur Fars den syrischen Parlamentsabgeordneten Mohammed Zahir Ghanoum am Dienstag. Bei dem Anschlag waren unter anderen der Verteidigungsminister und der Schwager von Präsident Assad, Asef Shawkat, getötet worden .
Der Festgenommene sei von Syriens Feinden angeheuert worden, sagte Ghanoum. Die Regierung werde es jedoch nicht zulassen, dass die USA, die Türkei, Israel oder Katar die Sicherheit des Landes gefährdeten. Aus Sicherheitskreisen hatte die Nachrichtenagentur Reuters vergangene Woche erfahren, dass es sich bei dem Täter um einen Leibwächter der politischen Führung gehandelt habe. Das Staatsfernsehen hatte von einem Selbstmordattentat gesprochen .
Kämpfer erschüttern Damaskus und Aleppo
Das syrische Militär hat unterdessen auch am Dienstag mehrere Viertel der nordwestlichen Handelsstadt Aleppo aus Helikoptern heraus beschossen. Betroffen seien vor allem Sukkari und Salaheddin, aber auch weitere Stadtteile, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London. Ein Vertreter der syrischen Aufständischen sagte der Nachrichtenagentur AFP dagegen, die Rebellen hätten mehrere Viertel Aleppos "befreit", darunter auch Salaheddin .
Nach Angaben der Beobachtungsstelle gab es auch in der Hauptstadt Damaskus weiter Kämpfe. Die Armee kontrolliere zwar derzeit fast die gesamte Stadt, umkämpft seien aber die südlichen Viertel Hajar al-Aswad, Kadam, al-Aassali und Nahr Aiche. Seit dem Beginn einer Gegenoffensive des Militärs am Freitag gab es demnach keine Angriffe seitens der Aufständischen mehr. Die Stadtteile Masse im Westen, Barse im Nordosten und Midan im Süden würden von der Armee kontrolliert .
(Red./APA/AFP/dpa/Reuters)
Gast: Hamdudeldei
-- 24/07/2012 14:29
nicht müde wird, die Rebellion als "vom Ausland gesteuert" zu brandmarken
Ja was denn sonst, mittlerweile bruesten sich ja schon diverse Anglo-Soeldnerfirmen in den Medien mit ihren "Erfolgen". Freilich hat aber jeder mit ein bisschen Hirn von Anfang an erkannt, dass es sich hier um einen weiteren schmutzigen NATO-Krieg handelt .
TicTacToe
24/07/2012 14:26 --
reinste propaganda
zum syrien thema
bin gespannt ob jemals rauskommt wer da am meisten in diesen konflikt mitgemischt hat...: usa ?...engländer ?.....israelis ????
Solfeggio
24/07/2012 -- 13:59
Christen fliehen
http://www.spiegel.de/politik/ausland/aufstand-in-syrien-christen-fliehen-vor-radikalisierten-rebellen-a-845962.html
Gott Kupfer
24/07/2012 -- 14:35
Re: Christen fliehen
das ist doch der nato egal, es geht um den ungehinderten zugriff auf das öl in kurdistan und die pipeline ans mittelmeer .
die andere route werden sie nie kontrollieren können bzw. ist sie viel zu teuer, ums sie dauerhaft kontrollieren zu können
syrien können sie vielleicht einmal konrtrollieren, aber kurdistan ... auch wenn chevron und exxon sehr viel geld reinstecken, das wird nicht laufen
siehe wsj.com, da steht die hintergrundinfo
asia times hat ausgezeichnete info über den hintergrund des konfliktes
demokratie, nö, fürn arxxx, hier gehts um planspiele die pearl, wolfowitz und die anderen falken schon vor jahren ausgearbeitet haben
Gast: Johann Laber
24/07/2012 -- 13 : 52
"Zuerst drohte Syriens Führung mit dem Einsatz chemischer Waffen gegen "ausländische Aggressoren", nun korrigiert sie ihre Aussagen"
Die Wahrheit ist, Syrien hat NIEMANDEM gedroht .
Der Außenamtssprecher hat nur gesagt, daß die Chemiewaffen - generell - gegen Aggressoren von Außen gedacht sind .
Diese Aussage ist eine grundsätzliche Information und somit legitim. Sie stellt keine "Drohung" dar .
Gast: Cohimbra
24/07/2012 -- 14:28
Re: "Zuerst drohte Syriens Führung mit dem Einsatz chemischer Waffen gegen "ausländische Aggressoren", nun korrigiert sie ihre Aussagen"
Und wenn Nordkorea immer mal wieder feststellt, dass sie irgendwo im Land Atomwaffen haben oder sie am nächsten Wochenende Langstreckenraketen testen, handelt es sich auch nur um schlichte Feststellungen bzw. faktische Handlungen ?
Alles nur passiv-aggressives Verhalten. Und scheinbar nichtmal gut abgestimmt
Gast: zensurierter
24/07/2012 -- 12:30
manipulierende Medienkampagne
Der Orientexperte der Uni-Mainz Prof. Meyer erzählt uns im Radiosender Bayern2 was derzeit wirklich in Syrien abgeht .
Die Medien berichten völlig falsch und voreingenommen. Sie stellen die Situation in Syrien so dar, als würde Assads Armee auf harmlose, friedliche Demonstranten schießen. Das stimmt einfach nicht .
Die Demonstranten bestehen zum Großteil aus Terroristen, die vielmehr Tote zu verbuchen haben als die syrische Armee .
Sparta
24/07/2012 -- 14 : 46
Re: manipulierende Medienkampagne
Und Herr Prof. Meyer war bereits selber in Syrien? Hat er die Zivilisten, Christen und angeblichen Terroristen befragt und jene Schauplätze selber besucht um Beweise zu sammeln ? Oder doch nur auf einer der vielen einschlägigen Seiten informiert, die derzeit wie Schwammerl aus dem Boden schießen und die "einzig, richtige" Wahrheit proklamieren .
Ich will hier keinem vorwerfen wie er zu denken hat, lediglich ins Gedächtnis rufen, dass man sich seine eigenen Gedanken machen sollte. Womit wir wieder am Anfang wären und die Spekulationen von Neuem beginnen dürfen .
PS: Ich freue mich auf den nächsten "Experten", sei er pro oder contra
harryI VII
24/07/2012 -- 14: 19
Re: manipulierende Medienkampagne
jawohl, wir sollen verarscht werden
Assad ist allemal das kleinere Übel
Die Islamisten sind der Feind
Israel sollte Syriens Regierung helfen
Gott Kupfer
24/07/2012 --- 13:06
Re: manipulierende Medienkampagne
Bleibt die Frage ob unsere Presse dann grossteils dumm, faul oder korrupt ist ?
Kisi
24/07/2012 ---13:32
Re: Re: manipulierende Medienkampagne
Langsam wird eine Stellungnahme seitens der Presse notwendig
Kupfer
24/07/2012 --- 14:37
Re: Re: Re: manipulierende Medienkampagne
vielleicht durchschaut man es einfach nicht
woher hat den spindelegger seine infos ? wer gibt ihm den auftrag so zu handeln ?
Gast: schonwiederich
24/07/2012 10 : 22 --
also die ganze
sache ist an lächerlichkeit kaum noch zu überbieten
in der einen ecke die dümmlichen schwachmaten der regierungs-/regimeseite
in der anderen ecke die permanent vor kameras "alla akbar" rufenden herausforderer
da weiss man wirklich nicht wen man zuerst zum teufel schicken soll
der hearausforderer "trägt" den kampf in die städte - und beschwert sich danach dass die armee so pöse reagiert
... liebe herren revoluzer, eine revolte ist kein kindergeburtstag. entweder zieht ihr es durch oder lässt es bleiben .
das gleiche gilt für die "angeblichen" kampfstoffe
euer teil ist es zu revoltieren und zu kämpfen. der reaktion darauf ist sache des gegners
klingt hart und ist es auch
ps: und noch eine bitte
unterlasst dieses schwachsinnige alla akbar rufen. man könnte sonst den eindruck bekommen dass hier ausschließlich religiöse spinner unterweggs sind und nicht syrer die ihr land "befreien wollen" .
tom0312
24/07/2012 --- 12:06
Re: also die ganze
Dummer Zynismus, wohlfeil und billig im sicheren Österreich
Gast: schonwiederich
24/07/2012 --- 13 : 48
Re: Re: also die ganze
Zynismus ?: ja
Dumm ?: nein
billig ?: na und
man muss sich für den ort und die zeit seiner geburt nicht entschuldigen. es ist wie es ist
ausserdem muss man keine henne sein und eier legen, um ein frisches ei von einem faulen uneterscheiden zu können .
und ja, in diesem konflikt läuft mnaches eigenartig und verkehrt
beginnend mit der berichterstattung, der (schlecht) gespielten empörung der (westlichen) staaten die in der vergangenheit kaum ein problem mit syrien und den diversen assads hatten, den eigenartigen alla akbar rufen der "rebellen" (manchmal rufen die nur das ... man stelle sich vor koptische christen in kairo ziehen schießend durch die strassen un schreien "gott will es") .
das alles und viele andere punkte passen so wie sie geschildert werden einfach nicht zusammen
und nur weil man in österreich 2012 lebt ist das posten und meinung haben nicht verboten
Gast: ditodauerzensiert
24/07/2012 -- 09:53
Was interessiert das die Bilderberger und Co .
.. sie ziehen ihr ding durch ... koste es, was es wolle- Moral oder Wahrheit? Uninteressant
Ändert sich die "Berichterstattung"-obwohl eine deutliche Mehrheit der Leser gegen die Lügenberichte protestieren ????? Natürlich nicht
Gast: Gegen globale Ausbeutung
24/07/2012 10:24 --
Re: Was interessiert das die Bilderberger und Co ????
In Kanada wurde "FOX News" verboten weil der Sender Lügen aussendet! Wäre doch einmal ein Ansatz auch bei uns
Gott Kupfer
24/07/2012 -- 09:53
Eine sehr gute Analyse, warum gehts wirklich in Syrien (siehe Öl in Kurdistan und Sicherheit für Israel)!
http://www.atimes.com/atimes/Middle_East/NG24Ak01.html
Pfefferstreuer
24/07/2012 -- 07:48
Nun ist es aber höchste Zeit für den Westen
... Assad zu helfen und den randalierenden Mob niederzukämpfen
Gast: waltarius
24/07/2012 -- 07:24
unterliegt der Zensur
Bericht aus Damaskus
http://www.politaia.org/terror/bericht-aus-damaskus-23-07-2012-anna-news-video/
ormuscama
24/07/2012 - 10 :13
Re: unterliegt der Zensur
Tolle Quelle, auf derselben Seite findet man Infos über "Prophezeiungen und Esoterik" sowie "Ufos & Alien" .
Gott Kupfer
24/07/2012 09:05 -
Re: unterliegt der Zensur
schon interessant
Gast: hemingway 123
24/07/2012 -- 07:19
Mafia vulgo britisch-amerikanische Hochfinanz
Angeblich liegen Informationen darüber vor, dass die radikalen Oppositionellen seit mehreren Jahren sorgfältig auf ihre Aufgabe vorbereitet wurden. Viele Leute in der Führung des Syrischen Nationalrates (SNR) pflegen Beziehungen zu westlichen Geheimdiensten. Beispielsweise hat Basma Codmani, Mitglied des Exekutivbüros des SNR, für amerikanische Forschungsorganisationen gearbeitet, die mit der CIA verbunden sind. Ein anderer Führer des SNR, Rudwan Ziade, nahm schon 2008 an einem Treffen der syrischen Oppositionellen in Washington teil. Das Treffen wurde von Organisationen aus den USA und Großbritannien finanziert, wobei es sich selbstverständlich um Nicht-Regierungsorganisationen (NGO) handelte
Bekanntlich werden die Meuterer auch von einigen arabischen Monarchien am Persischen Golf ausgiebig finanziert. Darüber hinaus werde die „syrische Revolution“ nach Auffassung einer Reihe von Experten mit Geldern aus den Habenbeständen Muammar Gaddafis bezahlt. Es handelt sich hierbei um einen Betrag von 150 bis 200 Milliarden Dollar, die nach dem Ausbruch der Lybienkrise eingefroren wurden und anschließend spurlos verschwunden sind .
Global-Observer
24/07/2012 -- 10:44
Re: Mafia vulgo britisch-amerikanische Hochfinanz
tja wo die 147T Gold wohl geblieben sind hinter dem die Nato her war...wahrscheinlich haben sie sich in der Weite der Wüste pulverisiert sowie die Türme vom 11. Sept .
Gast: novalis
24/07/2012 -- 07:07
false flag Aktion erwartet
Die Situation erinnert an die Lage in Libyen, in der ohne den massiven völkerrechtswidrigen Einsatz der NATO-Luftwaffe die “Rebellen” den Kampf nicht hätten gewinnen können. Schon droht Israel mit einer Intervention in Syrien und die Türkei steht Gewehr bei Fuß. Gründe werden sich finden lassen. Ein Giftgas-Angriff unter falscher Flagge böte sich an :
Die “syrischen Rebellen” sollen laut einem Bericht der iranischen Nachrichtenagentur Fars vom 10. Juni 2012 im Besitz von Chemiewaffen gekommen sein. Laut dem Bericht trainieren die Terroristen derzeit den C-Waffen-Einsatz auf dem Territorium der Türkei. Ziel der Terroristen bestehe in einer Gasattacke gegen zivile Einwohner, wonach dieses Verbrechen der syrischen Armee in die Schuhe geschoben werden soll .
Jedenfalls drängt die Zeit. Syrien muss fallen, denn schon laufen die Vorbereitungen für den Einmarsch in den Libanon. Und dann will der wildgewordene Rothschild-Staat dem Iran an die Gurgel .

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1270173/Regime-rudert-zurueck_Wuerden-nie-Chemiewaffen-nutzen?_vl_backlink=/home/politik/index.do

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letzte Änderungen: 24.5.2016 9:09